Bereits 1994 schrieb ich im Rahmen eines Lehrgangs zum Thema Lebenqualität einen Artikel über die Auswirkungen des Lachens auf unsere Gesundheit. Hätte mir damals jemand gesagt, dass ich mal eine Lachgruppe leiten würde, hätte ich wohl laut lachen müssen. Erst 2003 entdeckte ich die Idee der Lachgruppe in Bern. Rund ein Jahr später kam eine Bekannte, ebenfalls begeistert von der Lachgruppen-Erfahrung auf mich zu: "Wollen wir so das auch in Thun machen?" Mit dieser Frage war der Grundstein für die erste Thuner Lachgruppe gelegt. Im April 2005 starteten wir in kleinem Rahmen mit der ab da wöchentlich stattfindenden Lachgruppe Thun. Dabei flossen viele therapeutische Elemente mit ein.
Mit freudiger Überraschung stellte ich dann Ende 2005 fest, als ich Dr. Madan Kataria (rechts im Bild) persönlich kennen lernen durfte, dass es aufgrund seiner Initiative bereits über 5'000 Lachclubs auf der ganzen Welt gibt.
Im Anschluss auch eine Liste mit anderen Lachgruppen in der deutschsprachigen Schweiz.
Zwischenzeitlich
hat sich ein toller Stamm gebildet. In diesem Rahmen ein herzliches
Danke an all die lieben und treuen Mitlacher! Das ursprüngliche
Lach-Training hat sich mit der Zeit zum Anti-Stress-Training weiter
entwickelt. Einfache, fantasievolle Spiele fördern die Persönlichkeit.
Fröhliche Musik bewegt das Herz. Besinnliche Geschichten erweitern das
Bewusstsein. Meditationen stärken die Gesundheit. Bewegung steigert die
Fitness. Gesprächsrunden fördern den Austausch. Spass und viel Lachen
sind grantiert! In diesem geschützen Rahmen können wir ausschalten, uns
gehen lassen und selber sein und dabei neue Kraft schöpfen. Wir lernen
uns selbst und unser inneres Kind besser kennen. Im Leben fällt uns
Vieles leichter. Die Lebensqualität nimmt stetig zu. Bereits nach kurzer
Zeit fühlen wir uns besser als zuvor. Wir lernen, die innere
Fröhlichkeit in den Alltag mitzunehmen.
Bitte beachte, dass beim Schneiden des Films dem Begriff Bioresonanztherapie fälschlicherweise die Erläuterung der Neurobiologie nach Dr. Klinghardt hinzugefügt wurde. Mehr dazu beim Naturheilzentrum Oberland unter Therapien.
Zur weltweiten Kultivierung des Lachens findet jedes Jahr am ersten Sonntag des Monats Mai ein Weltlachtag statt. Hier ein Filmbericht des bekannten Narrosophen und Lachkönigs Dr. phil. Roland Schutzbach (links im Bild):
Reinsehen und -hören sowie einen Moment des fröhlichen Innehaltens geniessen lohnt sich.
Seit 2008 sind wir auch Mitglied des Vereins HumorCare, der Gesellschaft zur Förderung von Humor in Therapie, Pflege und Beratung.
Für mehr Informationen über die medizinischen Effekte des Lachens, haben wir ein paar Links zusammengestellt:
Humortraining Was wir in unserer Gruppe schon jahrelang praktizieren, wird am psychologischen Institut der Universität Zürich im Rahmen der "positiven Psychologie" erforscht. Mit Studiengruppen geht ein Team der Frage nach, ob Humor erlernt werden kann und wie er dazu dient, Stress auf gesunde Art und Weise zu bewältigen. zur Humorwerkstatt
Lachen und Schmerz Das WDR hat in der Sendung Quarks & Co vom 10.03.2009 erfolgreich eines der wissenschaftlichen Experimente wiederholt, wonach Lachen die Schmerzschwelle positiv beeinflusst. Sehe es dir an
Wie Glück gesund hält Spiegel online veröffentlicht anschaulich neue Studien. Glückliche Menschen sind gesünder. Hier der Artikel
Lachen aus biblischer Sicht Auch die Bibel weiss aufschlussreiches über das Lachen zu berichten. Lesen Sie dazu den Artikel im Livenet.
Weltlachtag Im Rahmen des Weltlachtages 2007 durfte ich im Thuner Tagblatt ein Interview geben. Hier der Artikel
Lachen ist gesund Verschiedenste Studien haben sich schon diesem Thema gewidmet. Hier eine Zusammenfassung
Lachen macht gesund Zusammenfassung eine ORF-Sendung u.a. mit der "therapeutischen Clownin" Erika Kunz. Hier der Text
Aus der Lachforschung Interview mit dem renommierten Lachforscher Prof. Dr. William Fry im SZ-Magazin der Süddeutschen Zeitung. Ist schon länger her (1999) aber immer noch aktuell. Hier das Interview
Lachen und Glücklichsein beeinflusst positiv unser Herz Inge Smolek fasst Beobachtungen über das Lachen von Univ.-Prof. Dr. Dr. Jürgen Bengel (Rehabilitationspsychologie) und Priv. Doz. Dr. med. Dr. phil. Dipl. Psych. Conrad Droste (Innere Medizin, Kardiologie) im Rahmen einer medizinischen Abhandlung über unser Gefässystem zusammen. Hier die Lehrschrift
Humor macht High Lachen aktiviert den gleichen Gehirnbereich wie Kokain und Geld Es muss nicht immer Kokain sein - ein guter Comic tut es auch. Dieser regt nämlich genau die gleiche Gehirnregion an wie Kokain und ist dabei deutlich weniger schädlich. Amerikanischen Wissenschaftlern gelang mit Hilfe der so genannten funktionellen Magnetresonanztomographie nun endlich der wissenschaftliche Beweis dafür, dass Lachen wie eine Droge wirkt. Das berichtet der Online-Dienst der Fachzeitschrift "Nature". Hier der ganze Artikel
Interview im Bayerischen Rundfunk A-Forum-extra: Was gibt's denn da zu lachen? Humor in der Krise - Barbara Rütting / Prof. Dr. Albert Keller SJ / Dr. Michael Titze im Gespräch mit Dr. Ernst Emrich Hier gehts zum Interview
Grins, gröl, hahaha... Dass Lachen gut tut, weiss jedes Kind. Aber es bewirkt viel mehr, wissen Mediziner und Psychologen und plädieren für mehr Humor. Hier der BZ-Artikel (als pdf)
Lachen ist die beste Medizin Einige ernste Worte zu einer heiteren Gemütsregung von Prof. Dr. med. Volker Faust Wer lacht, lebt länger – und vor allem gesünder. Diese alte Volksweisheit hat sich mittlerweile auch in der Medizin herumgesprochen. Inzwischen bemüht man sich um die wissenschaftliche Objektivierung und gezielte Nutzung. Nachfolgend deshalb eine kurz gefasste Übersicht zur Psychologie des Lachens. Hier die ausführliche Publikation mit vielen Literaturhinweisen
Die Angaben nachfolgender Lachclubs sind ohne Gewähr auf Inhalt und Vollständigkeit (Stand 2006) - bitte vor einer Teilnahme direkt erkundigen, ob der Anlass tatsächlich stattfindet. Wer selber Lachseminare leitet, bitte zwecks kostenlosem Eintrag bei mir melden. Danke!
Jeden 2. Mittwoch 18.45 Uhr Restaurant Zeughaushof und ... jeder Montag bei trockenem Wetter 12.15 - 12.45 Uhr Stadelhoferplatz im Park vor dem Brunnen (gratis für die Zürcher Bevölkerung)